EU-Designreform seit Juli 2026: Neue Darstellungen gezielt nutzen

Stand: 7. November 2026 · Rückblick auf die Entwicklungen des Jahres 2026

Die zweite Reformstufe eröffnet neue Möglichkeiten für digitale und dynamische Designs. Eine präzise Darstellung bleibt entscheidend.

Zweite Reformstufe seit 1. Juli 2026

Seit dem 1. Juli 2026 ist die zweite Stufe der EU-Designreform anwendbar. Das EUIPO verarbeitet nun auch neue digitale Darstellungsformate. Videos und 3D-Modelle können insbesondere bei bewegten Gestaltungen und räumlichen Produkten relevant sein.

Darstellung und Schutzgegenstand abstimmen

Neue technische Möglichkeiten ersetzen nicht die Prüfung des gewünschten Schutzgegenstands. Bei animierten Oberflächen, Übergängen oder Produktbewegungen muss erkennbar bleiben, welche Gestaltung geschützt werden soll. Vor einer Anmeldung sollten Offenbarungen, Rechteinhaberschaft und geeignete Ansichten geklärt werden.

Bestehende Portfolios überprüfen

Unternehmen können prüfen, ob neue Gestaltungen durch vorhandene Anmeldungen ausreichend erfasst sind oder zusätzliche Anmeldungen sinnvoll werden. Dabei sind Produktentwicklung, Veröffentlichung und Anmeldezeitpunkt aufeinander abzustimmen. Die Wahl eines neuen Dateiformats allein erweitert einen bestehenden Schutz nicht.

Rechtsgrundlagen und weiterführende Quellen

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